Außenmotor

Der ScreenLine®-Außenmotor kann bei allen Isoliergläsern mit frontaler ScreenLine®-Magnetsteuerung eingesetzt werden und steuert die Behangbewegung.

Funktion: Heben/Senken/Wenden

Außenmotor

Technische Merkmale

Versorgungsspannung: 3,6V dc oder 24 V dc ( + - 10%)
Max. Leistung: 12 W
Leistung im Stand-by-Betrieb: <0,7 W
Untersetzungsverhältnis: direkt
Bewegungsgeschwindigkeit: ca. 1,5m/min.
Dip-Schalter für Platinenkonfiguration
Infrarot-Empfänger für Frequenz 32 kHz
Quarzoszillator für die präzise Regelung der Motorgeschwindigkeit
Steuersystem: Eingang, drei Leiter, für Heben/Senken
Betriebstemperatur: 0-70°C
Temperatur für Lagerung: -30°C bis +85°C
Rel. Luftfeuchtigkeit: 30-85%
Gewicht: ~ 300 gr
Abmessungen: 136x 36 x 40 (h) mm
Schutzgrad: IP40
Elektrischer Anschluss.

 

Ausschreibungstext

Der Außenmotor ist schnell und einfach zu montieren und kann ggf. problemlos ausgetauscht werden. Er besteht aus zwei Teilen: dem Gehäuse und der abziehbaren Motoreinheit.

Außenmotor

Die Befestigungsplatte enthält die Anschlüsse für die Außenkabel und wird auf Höhe des Behangmagneten angebracht.
Der abnehmbare Teil besteht aus Motor und Steuerplatine. Er verfügt unter einer Abdeckung über eine Funktionskontrollleuchte, einen Infrarot-Empfänger und einen Dip-Schalter für die Platinenkonfiguration.
Es handelt sich um einen bürstenlosen Motor mit gelagertem Außenläufer, der für die direkte Bewegungsübertragung unmittelbar beim Magneten montiert ist (Direct Drive). Dadurch sind keine Drehzahlminderer, mechanischen Umlenkungen und Bürsten vorhanden, was zu einer deutlich geringeren Geräuschentwicklung des Systems führt.
Die Platine steuert die einzelnen Motorfunktionen, einschließlich des Anhaltens des Behangs in den Endlagen. Für das komfortable und synchrone Wenden der Jalousielamellen wurde mit der entsprechenden Software und einem Quarzoszillator eine zusätzliche langsame Motorgeschwindigkeit realisiert.
Anhand der Sicherheitsendschalter erkennt der Außenmotor die natürlichen Endlagen des Behangs und speichert sie so, dass der Behang automatisch kurz vor Erreichen der Endlagen stehen bleibt. Dies erhöht die Lebensdauer der Behangkomponenten und durch das magnetische Kraftübertragungssystem wird zusätzlich der Verschleiß reduziert.
Auf Wunsch können die Behangendlagen auch manuell über die entsprechenden Impulsabfolgen mit den externen Taster direkt eingestellt werden.
Der ScreenLine®-Außenmotor wird an ein eigenes 24-Vdc-Netzgerät angeschlossen.
Die Motorfunktion und somit die Bewegung des Behangs erfolgen durch Umpolen der Stromversorgung über zwei Taster bzw. die Fernbedienung.
Im Falle einer Zentralsteuerung empfiehlt es sich, für die effiziente Steuerung mehrerer Motorgruppen zusätzlich zu den Tastern ein oder mehrere Steuergeräte SL1807 oder SL1963 (Funk) einzusetzen.

 

Anleitung zur Installation

Vorbereitungen

Der Außenmotor wird erst nach dem Einbau des Isolierglases in den Fensterrahmen am Isolierglas angebracht.
Die Stromkabel sind daher im Fensterrahmen in der Nähe des Behangmagneten vorzubereiten. Hierbei bleibt die obere Glasleiste offen.
Es ist sicherzustellen, dass die Glasleiste mit einer Dichtung ausgestattet ist, damit die herausragenden Kabel der Motorversorgung nicht eingeklemmt werden. Ist keine Dichtung vorhanden, ist an der Glasleiste eine ausreichend große Kerbe für den Ausgang der Motorkabel auszuführen. Dadurch wird das Einklemmen oder Beschädigen der Kabel verhindert.
Kontrollieren, ob ausreichend Platz für den Motor vorhanden ist: Der innere Abstandhalter muss mit der Glasleiste bündig sein oder darüber hinausstehen. Sind diese Voraussetzungen nicht gegeben, sind dünnere Tragklötze für das Isolierglas zu verwenden.

Montage des Gehäuses auf der Glasscheibe

Die Glasstelle, auf der der Außenmotor befestigt wird, muss absolut sauber sein. Hierfür ist die Glasfläche mit Isopropylalkohol zu reinigen und danach kurz zu warten, bis die Stelle trocken ist.
Die vom Motorgehäuse abgehenden Kabel sind so auszulegen, dass die Kabel nach oben in die obere Glasleiste ragen.
Die drei Schutzfolien vom Klebeband des Motorgehäuses entfernen.
Das Motorgehäuse zur Glasscheibe führen und auf den Innenmagneten ausrichten. Hierfür ist die mitgelieferte Kartonschablone zu benutzen, in deren Mitte eine Öffnung in der Größe des Außendurchmessers des Innenmagneten ausgestanzt ist.
Kontrollieren, ob das Motorgehäuse parallel zum Fensterrahmen ausgerichtet ist.
Das Gehäuse auf die Glasscheibe anpressen, um eine einwandfreie Haftung am Glas zu erreichen. Dabei auch das Gehäuseinnere anpressen.

Elektrischer Anschluss

Vom Motorgehäuse gehen drei Kabel ab (weiß, schwarz und gelb).
Die drei Leiter an die Versorgungskabel im Fensterrahmen anschließen und dabei die Schaltpläne aus diesem Handbuch beachten.
Den Kabelanschluss gut schützen und eventuelle Kabelüberstände im Fensterrahmen über dem Isolierglas unterbringen.
Die obere Glasleiste schließen und kontrollieren, dass der Kabelverlauf nicht beeinträchtigt ist.
Einsetzen des Motors
Anschließend den Motor einsetzen und bis zum Einrasten in das Gehäuse schieben.
Nach dem Anschluss ist die Motorfunktion mittels der Taster zu kontrollieren.

 

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